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	<title>auf Deutsch</title>
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	<description>Die Welt spricht zu dir. Hörst du ihr zu?</description>
	<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 19:57:39 +0000</pubDate>
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		<title>Syrien: Die Liebe ist in Stuttgart</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 18:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Vergesst die Politik, Obama oder die Wirtschaftskrise. Der letzte Schrei in der syrischen Blogosphäre ist die Liebe.
Mariyah, eine syrische Bloggerin aus Damaskus, spielt mit den Herzen ihrer Leser mit einer höchst feinsinnigen Serie von Posts über die Geschichte von Hassan und Alexandra.
Alles fing an an einem kalten Abend im Winter 1955 in Stuttgart:
There was something [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergesst die Politik, Obama oder die Wirtschaftskrise. Der letzte Schrei in der syrischen Blogosphäre ist die Liebe.</p>
<p><a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');"><em>Mariyah</em></a>, eine syrische Bloggerin aus Damaskus, spielt mit den Herzen ihrer Leser mit einer höchst feinsinnigen Serie von Posts über die Geschichte von Hassan und Alexandra.</p>
<p>Alles fing an <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/10/story-of-ghassan-and-alexandra.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');">an einem kalten Abend</a> im Winter 1955 in Stuttgart:</p>
<blockquote><p>There was something to be said for poise. As the other women became increasingly loud, a petite, fair skinned woman sat quietly watching and smiling. She was clearly enjoying the entertainment but seemed shy and reserved – too much so to become involved in the conversation. Her large, blue eyes glistened with intelligence and her diminutive features gave her a look of a porcelain doll. Her auburn hair glistened red as the light from the fireplace threw an amber glow around her. Ghassan observed that she was well dressed but not ostentatious. When she did speak, her voice was quiet - he couldn’t hear it from his table. Ghassan found, as the evening wore on, that he couldn’t take his eyes off of her.</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>Es musste etwas zum Ausgleich gesagt werden. Während die anderen Frauen immer lauter wurden, saß eine zierliche, hellhäutige Frau still da und lächelte dabei. Sie genoss offensichtlich die Unterhaltung, aber sie schien schüchtern und reserviert zu sein, zu sehr, um sich in das Gespräch einzumischen. Aus ihren großen blauen Augen sprühte die Intelligenz und ihre feinen Züge gaben ihr das Aussehen einer Porzellanpuppe. Ihr kastanienbraunes Haar schimmerte rot im Lichte des Feuers, das einen bernsteinfarbenen Glanz auf sie warf. Hassan bemerkte, dass sie gut angezogen war, aber nicht angeberisch. Wenn sie sprach, war ihre Stimme leise - er konnte sie von seinem Tisch aus nicht hören. Im Laufe des Abends bemerkte Hassan, dass er seine Augen nicht mehr von ihr nehmen konnte.</p>
</div>
<p>Es wird nie ausdrücklich gesagt, aber wir spüren, dass Hassan und Alexandra in Wirklichkeit <em>Mariyahs</em> Mutter und Vater sind, und das macht die Geschichte umso <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/11/story-of-ghassan-and-alexandra-part-3.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');">unwiderstehlicher</a>.</p>
<blockquote><p>“Guten tag. Can I help you sir?” she cooed from beside him. “Something for the pretty lady?”</p>
<p>Ghassan could not help but look surprised. Had his facial expressions reflected his thoughts of Alexandra to the extent an old woman, a stranger, could recognize? He had intended to buy flowers but only as a way to further his study of this woman whom he now believed far wiser than he could have imagined.</p>
<p>“Yes, yes of course. What do you suggest?” Ghassan attempted to speak as smoothly as he could muster.</p>
<p>“Red, dear, accented with a touch of purple. And, of course, blue to highlight her eyes.” The woman replied easily.</p>
<p>Ghassan was flabbergasted. “How? How did you know?”</p>
</blockquote>
<div class="translation">
<p>“Guten Tag. Can I help you sir?” gurrte sie neben ihm. “Etwas für die schöne Frau?”</p>
<p>Hassan konnte nicht anders, als erstaunt dreinzublicken. Hatte sein Gesichtsausdruck die Gedanken an Alexandra in solchem Maße wiedergespiegelt, dass eine alte Frau, eine Fremde, es erkennen konnte? Er hatte vorgehabt, Blumen zu kaufen, aber nur, um mehr über diese Frau zu erfahren, die ihm nun viel weiser vorkam, als gedacht.</p>
<p>“Ja ja, natürlich. Was würden Sie vorschlagen?” Hassan versuchte, so flüssig zu sprechen, wie er es nur herausbringen konnte.</p>
<p>“Rot, mein Bester, akzentuiert mit einem Hauch von lila. Und natürlich blau, um ihre Augen zu betonen”, antwortete die Frau ungezwungen.</p>
<p>Hassan war sprachlos. “Wie? Wie konnten Sie Bescheid wissen?”</p>
</div>
<p><em>Mariyahs</em> wunderschöner Schreibstil, zusammen mit ihrer äußerst spannungsgeladenen Handlung hat die Phantasie der Leser erobert, sodass sie nach jeder Folge nach mehr verlangen.</p>
<p>Sie entschied sich sogar dafür, mit <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/11/musical-interlude.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');">Musik aus Hassans und Alexandras Wintertagen des Jahres 1955</a> die Stimmung besser wiederzugeben.
<p>Alle veröffentlichen Folgen sind (auf Englisch) <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');">hier</a> zu finden. Wir sind jetzt bei Folge 5 und erwarten geduldig die Folge 6!</p>
<div class="notes">Anmerkung des Übersetzers: Als dieser Post übersetzt wurde, war <a href="http://mariyahsblog.blogspot.com/2008/11/story-of-ghassan-and-alexandra-part-6.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mariyahsblog.blogspot.com');">Folge 6</a> schon online.</div>
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		<title>Demokratische Republik Kongo: Die Kämpfe gehen weiter</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/11/14/demokratische-republik-kongo-die-kampfe-gehen-weiter/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 10:09:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Ruopp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[D. R. Kongo]]></category>

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		<category><![CDATA[Internationale Beziehungen]]></category>

		<category><![CDATA[Kriege &amp; Konflikte]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die Welt Obamas Wahlsieg feiert, gehen im Osten der Demokratischen Republik Kongo die Kämpfe weiter - trotz des Waffenstillstands, den die Rebellen-Gruppe CNDP angekündigt hat. Vertreibung, Tod und Plünderungen haben kein Ende. In Nairobi haben sich afrikanische Spitzenpolitiker getroffen und während die Welt sich fragt, wie sich Frieden im Lande erreichen lässt, wurde die Ushahidi-Dokumentations-Software für die Demokratische Republik Kongo freigeschaltet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während die Welt <a href="http://voiceswithoutvotes.org/-/candidates/democrats/barack-obama/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/voiceswithoutvotes.org');">Barack Obamas</a> Sieg bei der Wahl zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten feiert, erinnert <a href="http://afrospear.wordpress.com/2008/11/06/bits-and-bytes-the-tragic-play-that-is-the-congo/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/afrospear.wordpress.com');">AfroSpear</a> daran, dass <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/10/31/dr-of-congo-confusion-reigns-in-goma/">der Konflikt in der Provinz Nord-Kivu</a> der Demokratischen Republik Kongo nicht zu Ende ist:</p>
<blockquote><p>In this era where a man of African descent has secured the throne of the most powerful nation of the world, a tragedy of enormous proportions continues to be played out in the Democratic Republic of Congo. It is indeed easier to sell a “message of hope” in political change to cure what ails us… than to “commit to action” so as to change a situation of recurring despair and destruction.</p>
<div class="translation">In diesen Zeiten, in denen ein Mann von afrikanischer Abstammung sich den Thron der mächtigsten Nation der Welt gesichert hat, spielt weiter eine Tragödie von enormen Ausmaßen in der Demokratischen Republik Kongo. Es ist wirklich einfacher, eine Nachricht der Hoffnung auf politischen Wandel zu verkaufen, als sich zur Tat zu verpflichten, um eine Situation von andauernder Hoffnungslosigkeit und Zerstörung zu ändern.</div>
</blockquote>
<p>Im <em>Untold Stories</em> Blog des Pulitzer Center of Crisis Reporting <a href="http://pulitzercenter.typepad.com/untold_stories/2008/11/drc-running-in.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pulitzercenter.typepad.com');">schreibt Michael Kavanagh</a> aus Goma:</p>
<blockquote><p>There are now more than one million people who have fled their homes in North Kivu, and very few are receiving any humanitarian aid. Before last week&#39;s fighting, most were getting by through the generosity of neighbors who hosted the displaced in their homes and yards and farms. Now those host families are displaced, too. People are fleeing into forests, to churches, to schools […]</p>
<div class="translation">Über eine Million Menschen sind bis jetzt aus ihren Häusern in Nord-Kivu geflohen, und nur wenige bekommen humanitäre Hilfe. Bis zu den Kämpfen der letzten Woche konnten die meisten dank der Großzügigkeit von Nachbarn überleben, die die Vertriebenen in Haus und Hof aufnahmen. Jetzt wurden auch diese Gastfamilien vertrieben. Die Menschen fliehen in Wälder, Kirchen, Schulen [&#8230;]</div>
</blockquote>
<p><a href="http://de.globalvoicesonline.org/?attachment_id=52466" rel="attachment wp-att-52466"><img class="alignnone size-full wp-image-52466" title="kibati" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/kibati.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Nach Kämpfen in der Gegend <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/3009852745/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">fliehen Dorfbewohner</a> aus Kibati in Richtung Goma. Foto: <a href="http://flickr.com/photos/julien_harneis/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');">Julien Harneis</a></p>
<p>Am 7. November, dem letzten Freitag, riefen die afrikanischen Staatschefs der Region auf einem von den Vereinten Nationen unterstützten Gipfel in Nairobi zu einem sofortigen Waffenstillstand im Ost-Kongo auf, sowie zur Einrichtung eines humanitären Korridors, um den vielen hunderttausend Vertriebenen der jüngsten Krise die notwendige Hilfe zukommen zu lassen. Auf dem Gipfel, zu dem die Afrikanische Union (AU) eingeladen hatte, kamen der Präsident des Kongo Joseph Kabila und der Präsident des an Nord-Kivu angrenzenden Ruandas Paul Kagame zusammen, außerdem die Staatschefs von Kenia, Uganda, Tansania, Burundi und Südafrika.</p>
<p>Schon am 29. Oktober war von der von Laurent Nkunda geführten Rebellenbewegung CNDP einseitig ein Waffenstillstand verkündet worden. Aber sogar während des Gipfeltreffens wurde von schweren Zusammenstößen der FARDC (der kongolesischen Armee) und der CNDP in verschiedenen ländlichen Gebieten berichtet, unter anderem auch in Kibati, ungefähr 9km nördlich von Goma. Weitere Menschen seien vertrieben worden. Dawn Hurley, eine in Goma lebende Amerikanerin <a href="http://fromcongo.blogspot.com/2008/11/fear-is-for-rich.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/fromcongo.blogspot.com');">kommentiert die Situation</a>:</p>
<blockquote><p>Nkunda claims that he has not broken his self-proclaimed cease-fire and that he has merely fought off attacks from the government. But this distinction is hard to understand at best. Nkunda&#39;s rebels have taken two towns in the North, forcing the population to flee further. They have also retaken the town of Kiwanja. The town of Kiwanja was under Nkunda&#39;s control until Tuesday when another rebel group allied with the government retook the town in a surprising show of power. This lead to bitter fighting between the two groups, and eventually Nkunda&#39;s rebels reclaimed the town. However there are wide spread reports that many civilians were killed by Nkunda&#39;s forces as they reclaimed the town, apparently in a retaliatory fashion.</p>
<div class="translation">Nkunda behauptet, den von ihm selbst verkündeten Waffenstillstand nicht gebrochen zu haben, und dass er nur die Angriffe der Regierung abgewehrt habe. Aber bestenfalls ist diese Unterscheidung kaum wahrzunehmen. Nkundas Rebellen haben auch zwei Städte im Norden zurückerobert und die Bevölkerung gezwungen, noch weiter weg zu fliehen. Sie haben auch die Stadt Kiribati zurückerobert. Die Stadt Kiwanja war unter der Kontrolle von Nkunda bis Dienstag, als eine andere - regierungsnahe - Rebellengruppe die Stadt in einer erstaunlichen Demonstration ihrer Stärke zurückholte. Es folgten erbitterte Kämpfe zwischen den beiden Gruppen und schlußendlich reklamierten die Rebellen von Nkunda die Stadt für sich. Aber von verschiedenen Seiten wird berichtet, dass viele Zivilisten von den Kräften Nkundas bei der Rückeroberung der Stadt getötet worden seien. Es handele sich dabei offenbar um Racheakte.</div>
</blockquote>
<p>Mittlerweile hat eine Untersuchungskommission der MONUC Kiwanja nördlich der Stadt Rutshuru besucht, nachdem Berichte eingegangen waren, während der Kämpfe seien etliche Zivilisten getötet worden, darunter ein <a href="http://www.ifj.org/en/articles/the-ifj-condemns-the-killing-and-kidnapping-of-journalists-in-democratic-republic-of-congo" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ifj.org');">kongolesischer Journalist</a>, Alfred Nzonzo Bitwahiki, der für das Lokalradio Ushikira (Racou) gearbeitet habe. Colette Braeckman, belgische Journalistin und Autorin mehrerer Bücher über Zentralafrika <a href="http://blogs.lesoir.be/colette-braeckman/2008/11/08/kiwanja-le-srebenicza-du-congo/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blogs.lesoir.be');">fragt sich</a>:</p>
<blockquote><p>Des civils massacrés pratiquement sous les yeux de Casques bleus impuissants ou indifférents: Kiwanja sera-t-il un Srebrenica congolais ?</p>
<div class="translation">Zivilisten wurden praktisch unter den Augen von ohnmächtigen oder gleichgültigen Blauhelmen massakriert: Wird Kiwanja zum kongolesischen Srebrenica?</div>
</blockquote>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-52462" title="ushahidi-drc" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/11/ushahidi-drc.jpg" alt="" /></p>
<p>Um zu dokumentieren was derzeit vor Ort passiert, hat Ushahidi <a href="http://blog.ushahidi.com/index.php/2008/11/07/ushahidi-deploys-to-the-congo-drc/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.ushahidi.com');">seine Software</a> in der Demokratischen Republik Kongo freigeschaltet, die sich schon während der Gewaltausbrüche nach den Wahlen in Kenia und im Mai während der fremdenfeindlichen Angriffe auf Immigranten in Südafrika <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/01/15/kenya-cyberactivism-in-the-aftermath-of-political-violence/">bewährt</a> hatte. Das Werkzeug Ushahidi, auf Swahili Zeuge, erlaubt jedermann, Kriseninformationen in Form von Textnachrichten mittels eines Mobiltelefons, mittels e-Mail oder mittels eines Web-Formulars einzugeben und sie auf einer Karte oder Zeitschiene anzuzeigen. Die Telefonnummer für SMS-Berichte ist  <strong>+243992592111</strong> und die Internet-Seite zum Betrachten der Berichte ist <a href="http://drc.ushahidi.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/drc.ushahidi.com');">http://DRC.ushahidi.com</a>.</p>
<p><a href="http://drc.ushahidi.com/reports/view/7" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/drc.ushahidi.com');">Einer der Berichte</a> über die Vorfälle, die schon auf der Ushahidi-Seite für den Kongo zu finden sind, bezieht sich auf die Tötung eines Lokaljournalisten in der Gegend von Kiwanja:</p>
<blockquote><p>One of our facilitators for community radio (Ushirika) was killed in Rutshuru.</p>
<p>The Kiwanja Nehemiah Committee president has fled, the parish is more insecure.</p>
<p>We have had some contact with Kibirizi, but phone contact there is difficult. I&#39;m in permanent contact with the Nehemiah Committee in Kiwanja and Rutshuru. Our superviser has been visited three times in a row by uniformed men in his house in Kiwanja.</p>
<div class="translation">Einer derer, die unser Lokalradio ermöglicht haben (Ushirika) wurde in Rutshuru getötet.</p>
<p>Der Vorsitzende des Nehemia-Komitees ist geflohen, die Gemeinde ist jetzt weniger sicher.</p>
<p>Wir konnten Kontakt mit Kibirizi aufnehmen, aber der Telefonkontakt dorthin ist schwierig. Ich bin in dauerndem Kontakt mit dem Nehemia-Komitee in Kiwanja und Rutshuru. Unser Supervisor wurde drei Mal hintereinander von Uniformierten zu Hause aufgesucht.</p></div>
</blockquote>
<p>Weitere Berichte sind in <a href="http://blog.theirc.org/2008/11/03/congo-report-from-aid-workers-under-attack/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.theirc.org');">diesem Blog-Eintrag</a> von Helfern der Hilfsorganisation Internationales Rettungskomitee von Nord-Kivu zu finden oder in diesem Tagebuch eines anderen Helfers in der Gegend im Alertnet Blog.</p>
<p>Vor einigen Tagen fragte BBC-Afrika in &#8220;Have Your Say&#8221; sein Publikum: <a href="http://newsforums.bbc.co.uk/nol/thread.jspa?forumID=5585&amp;edition=2&amp;ttl=20081110014032" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/newsforums.bbc.co.uk');">Warum kann der Kongo den Frieden nicht halten?</a> Hier eine kleine Auswahl der Antworten kongolesischer Leser:</p>
<p>Joseph aus Goma:</p>
<blockquote><p>The whole problem stems from the DRC government in the 1990&#39;s not fulfilling their promise to hunt down the killers during the Rwandan Genocide. They promised Rwanda they would hunt down and kill those Hutu&#39;s who fled into Congo that took part in the genocide and they never did. Rwanda and the rebels were forced to take matters into their own hands because of the poor leadership in Congo which backtracked on their promise. I love my country but our leadership is hopeless.</p>
<div class="translation">Der Ursprung der Probleme ist, dass die Regierung des Kongo in den 1990er Jahren ihr Versprechen nicht wahr gemacht hat, den Mördern des ruandischen Genozids nachzugehen. Sie hatten den Ruandern versprochen, sie würden den in den Kongo geflohenen und am Genozid beteiligten Hutus nachgehen und sie töten, aber sie haben es nie getan. Ruanda und die Rebellen waren gezwungen, die Sache in die Hand zu nehmen wegen der schwachen Führung im Kongo, die sich an ihr Versprechen nicht hielt. Ich liebe mein Land, aber unsere Führung ist hoffnungslos.</div>
</blockquote>
<p>Davis Tara aus Kinshasa:</p>
<blockquote><p>
DRC can have peace only when her leaders develops political will to end war. It seems kabila is enjoying to have insecurity in that part of his country so as to scare off polical opponents.</p>
<div class="translation">Die Demokratische Republik Kongo kann nur in Frieden leben, wenn ihre Führung den politischen Willen entwickelt, den Krieg zu beenden. Es scheint so, als ob Kabila die Unsicherheit in dieser Gegend des Landes passt, weil sie politische Gegner abschreckt.</div>
</blockquote>
<p>Dr Paul Kabasele, ein Kongolese in London:</p>
<blockquote><p>
The international community has been risponsible for the Hutus crossing the borders after the genocide, why shouldn&#39;t the same community sort out this mess?</p>
<div class="translation">Die internationale Gemeinschaft war verantwortlich dafür, dass die Hutus die Grenzen nach dem Genozid überquert haben, warum sollte nicht ein- und dieselbe Gemeinschaft dieses Durcheinander in Ordnung bringen?</div>
</blockquote>
<p>Auch Michelle F. vom <em>Stop Genocide</em> Blog <a href="http://genocide.change.org/blog/view/peace_in_the_drc_part_iii_something_long-term_would_be_nice" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/genocide.change.org');">hat ihre Meinung zum Frieden in Kongo</a>:</p>
<blockquote><p>If some degree of security can be established in the Eastern DRC, it will not be sustained without serious reforms to the Congolese military. The FARDC, beyond being under-resourced and generally incompetent, is responsible for some of the worst abuses committed against Congolese civilians, including enthusiastic participation in the brutal epidemic of rape that has become a hallmark of the conflict.</p>
<div class="translation">Wenn ein gewisser Grad von Sicherheit im Ost-Kongo etabliert werden kann, wird er nicht ohne ernsthafte Reformen im kongolesischen Militär aufrechterhalten werden können. Die FARDC hat nicht nur zuwenig Mittel und ist insgesamt inkompetent, sondern auch verantwortlich für schlimmste Misshandlungen der kongolesischen Zivilisten, darunter eine enthusiastische Beteiligung an der Epidemie von Vergewaltigungen, die den Konflikt geprägt hat.</div>
</blockquote>
<p>Da wir beim vielbeachteten Problem der Vergewaltigung im Kongo sind: Michael Kavanagh vom Pulitzer Center for Crisis Reporting meint, dass Journalisten und Aktivisten darüber mehr schreiben als über den Krieg. <a href="http://pulitzercenter.typepad.com/untold_stories/2008/11/drc-running-in.html#trackback" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/pulitzercenter.typepad.com');">Und er fügt hinzu</a>:</p>
<blockquote><p>The problem with much of the reporting on sexual violence in Congo - my own included, sometimes - is that it lacks context, often because the context is so complicated that journalists and editors decide to gloss over it.</p>
<p>But it needs to be said over and over: rape in Congo is a direct result of the conflict. Rape cases skyrocket after fighting and near frontlines; when fighting dies down so do the number of rapes. Rape is an epidemic born from violence, not an endemic part of Congolese society. The only way to “Stop Rape” is to end the war. It can only happen in that order.</p>
<div class="translation">Das Problem mit vielen der Berichte über sexuelle Gewalt im Kongo - manchmal auch meinen eigenen - ist, dass ihnen der Kontext fehlt, weil der Kontext oft so kompliziert ist, dass Journalisten und Redakteure sich entscheiden, über ihn hinwegzugehen.</p>
<p>Aber es muss immer wieder gesagt werden: Die Vergewaltigungen im Kongo sind eine direkte Folge des Konflikts. Die Fälle von Vergewaltigungen schnellen in die Höhe nach Kämpfen und in der Nähe der Front; wenn die Kampfhandlungen dahinschwinden, schwindet auch die Zahl der Vergewaltigungen. Vergewaltigung ist eine Epidemie, die die Gewalt gebiert, nicht eine Krankheit, die der kongolesischen Gesellschaft eigen ist.</p></div>
</blockquote>
<p>Dawn Hurley teilt uns folgende <a href="http://fromcongo.blogspot.com/2008/11/fear-is-for-rich.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/fromcongo.blogspot.com');">Anekdote</a> mit:</p>
<blockquote><p>As I was walking around Goma I talked with young one man, who perhaps best summarized the mood of Goma. I asked if he was scared.</p>
<p>He replied “Fear is a luxury for the rich.” If you are poor, what does it matter if you are afraid? There is nothing you can do about it. You can&#39;t run away, you can&#39;t change anything. You just keep on living. What is the point of being afraid?”</p>
<div class="translation">Als ich zu Fuß in Goma unterwegs war, sprach ich mit einem jungen Mann, der wohl am besten die Stimmung in Goma zusammenfasste. Ich fragte ihn, ob er keine Angst habe.</p>
<p>Er antwortete: &#8220;Angst ist ein Luxus für die Reichen. Wenn Sie arm sind, was bringt es Ihnen, wenn Sie Angst haben? Es gibt nichts, was Sie tun könnten. Sie können nicht weglaufen, sie können nichts ändern. Sie leben einfach weiter. Was soll da Angst?</p></div>
</blockquote>
<p>Eine ausführliche Liste von Hintergrund-Berichten und Handlungsempfehlungen, sowie Ideen für Aktionen finden Sie auf dem <a href="http://www.ir2p.org/2008/11/04/congo-information-and-action/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ir2p.org');">Individual Responsibility to Protect Blog</a>.</p>
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		<title>Ägypten: Reaktionen auf den Parlamentsbrand</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-reaktionen-auf-den-parlamentsbrand/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-reaktionen-auf-den-parlamentsbrand/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Reaktionen der Menschen hier sind äußerst verwirrend … ähm … und unterhaltend. Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, einige waren wirklich froh, dass ein Feuer das ikonische ägyptische Parlamentsgebäude zerstört hat.

Zeinobia beschreibt die Gefühle, die hier einige teilen:


Sie sind froh, ernsthaft unvorstellbar froh – natürlich ist das Feuer im Shura Council noch immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Reaktionen der Menschen hier sind äußerst verwirrend … ähm … und unterhaltend. Ja, ob ihr es glaubt oder nicht, einige waren wirklich froh, dass ein Feuer das ikonische ägyptische Parlamentsgebäude <a href="http://globalvoicesonline.org/2008/08/20/egypt-parliament-on-fire/">zerstört</a> hat.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><em>Zeinobia</em> <a href="http://egyptianchronicles.blogspot.com/2008/08/peoples-reactions-about-shuras-fire.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/egyptianchronicles.blogspot.com');">beschreibt</a> die Gefühle, die hier einige teilen:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Sie sind froh, ernsthaft unvorstellbar froh – natürlich ist das Feuer im Shura Council noch immer Stadtgespräch, die meisten Ägypter haben nicht den großen Brand von Kairo 1952 gesehen, die Livebilder von dem Brand bis in die Morgenstunden waren also neu für sie. Die Menschen fühlen sich unterdrückt, und halten es nicht mehr länger aus. Sie sind so wütend und genervt von dieser Regierung und dem Regime. Ich glaube, die Leute, die sich auf der Straße sammelten und die Szene betrachteten wahren glücklich – sie dachten nicht an den historischen Wert des Gebäudes, wer weiß, ob aus kultureller Ignoranz oder aus blankem Hass auf alles, was das Regime verkörpert. Ich tippe auf letzteres.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Bei Facebook wurde sogar <a href="http://www.new.facebook.com/group.php?gid=24482032077&amp;ref=nf" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.new.facebook.com');">eine Gruppe</a> erstellt: „Jeder andere ist froh über das Schicksal des Parlaments“.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf der anderen Seite schreibt <em>El Motamangeh</em> <a href="http://alienback.spaces.live.com/Blog/cns!6595CB0F1796FE6B!501.entry" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/alienback.spaces.live.com');">hier</a> über das Versagen der Regierung bei der Löschung des Feuers:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;">سؤال يطرح نفسه : الدولة التي فشلت في تأمين برلمانها ضد الحرائق ثم فشلت في اخماد حريق بسيط في مبني من 3 أدوار، كيف ستنجح في تأمين حدودها الشرقية؟</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Eine sehr wichtige Frage: Wie soll eine Regierung, die nicht einmal das eigene Parlament vor einem Brand bewahren kann, und die dann bei den Löscharbeiten versagt, wie soll so eine Regierung unsere östliche Grenze schützen?</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Andere Blogger haben Verschwörungstheorien, was das Desaster verursacht haben könnte. Zum Beispiel <a href="http://politikia.blogspot.com/2008/08/egyptian-shura-council-and-peoples.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/politikia.blogspot.com');">schreibt</a> <em>Politikia</em> über die Gerüchte, die nach dem Brand aufkamen:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Es gibt Gerüchte, ein Brandstifter habe Dokumente aus Korruptionsfällen vernichten wollen, wie etwa der Fall <a href="http://www.dailystaregypt.com/article.aspx?ArticleID=15492" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dailystaregypt.com');">Mamdouh Ismail Salam 98</a>.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Wieder andere Blogger trauern ob des historischen Wertes des Shura Council-Gebäudes. <em>Nawara</em> schreibt <a href="http://tahyyes.blogspot.com/2008/08/blog-post_2476.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tahyyes.blogspot.com');">hier</a> über ihre Trauer:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal" style="text-align: right;">زعلانة قوي<br />
ليه كده؟ للدرجة دي؟ عايز ياخد ورق ياخده باي طريقة، ده تاريخنا، دي بلدنا<br />
مبنى الشورى بينهار، ده مش زي احتراق الاوبرا، ده مجلسي الشعب والشورى، دي فلوسنا</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ich bin sehr traurig.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn sie wirklich diese Dokumente zerstören wollten, haben sie bestimmt eine andere Sichtweise. Es ist unsere Geschichte, unser Land. Das Shura-Gebäude stürzt ein, es ist anders als bei dem Opernhaus vor mehr als 50 Jahren, es ist unser Parlament und unser eigenes Geld.</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3199/2780292885_c5952f98a4.jpg" alt="Vodafone Mock" /></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zu guter Letzt hat der Zwischenfall den <em>Egyptian Leftist</em> nicht davon abgehalten, seinen Humor zu beweisen. Er macht sich hier über eine beliebte Werbung eines Telekomunikationsgiganten <a href="http://www.gaberism.net/2008/08/20/mubarakfone-vi/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.gaberism.net');">lustig</a>. Auf dem Banner steht „Die Kippe sehen“, denn Zigaretten-Stummel sind die üblichen Verdächtigen, wenn mal wieder ein Feuer Dokumente zerstört hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-reaktionen-auf-den-parlamentsbrand/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Argentinien: „Weblog Tag 2008“ in Buenos Aires</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/argentinien-%e2%80%9eweblog-tag-2008%e2%80%9c-in-buenos-aires/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/argentinien-%e2%80%9eweblog-tag-2008%e2%80%9c-in-buenos-aires/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>

		<category><![CDATA[Blogger Nachrichten]]></category>

		<category><![CDATA[Internet &#038; Telecoms]]></category>

		<category><![CDATA[Software &#038; Tools]]></category>

		<category><![CDATA[Spanisch]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto von Jorge GobbiAm 20. August wurde zum dritten Mal in Argentinien der Dia de Weblogs
(Tag des Weblogs) veranstaltet, wie jedes Jahr an der Palermo University. In diesem Jahr standen auch viele Themen auf der Tagesordnung, die sich nicht nur auf Blogs beschränkten. Es gab dort die Gelegenheit über Unternehmen zu diskutieren, über die Massenmedien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><a href="http://flickr.com/photos/morrissey/2782185788/" title="Social Media en Dia de Weblogs" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/flickr.com');"><img title="Social Media en Dia de Weblogs" src="http://farm4.static.flickr.com/3255/2782185788_c6d5579c20.jpg" alt="Social Media en Dia de Weblogs" width="500" height="375" /></a>Foto von Jorge GobbiAm 20. August wurde zum dritten Mal in Argentinien der <a href="http://diadeweblogs.com.ar/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/diadeweblogs.com.ar');">Dia de Weblogs</a></h5>
<p class="MsoNormal">(Tag des Weblogs) veranstaltet, wie jedes Jahr an der Palermo University. In diesem Jahr standen auch viele Themen auf der Tagesordnung, die sich nicht nur auf Blogs beschränkten. Es gab dort die Gelegenheit über Unternehmen zu diskutieren, über die Massenmedien und neue Internet-Projekte. Im letzten Programmpunkt wurden viele Netz-Initiativen vorgestellt und ich hatte die Gelegenheit, über Global Voices Online zu sprechen.</p>
<p class="MsoNormal">Frederico Picone hat eine <a href="http://www.dotpod.com.ar/2008/08/21/los-ideas-snacks-dejaron-su-marca-en-el-dia-de-weblogs-08/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.dotpod.com.ar');">Zusammenfassung</a> geschrieben [es], und er sagt in seinem Blog: „Eine weitere Veranstalltung für die argentinische Blogosphäre, bei der man die Menschen treffen konnte, die man bisher nur von ihren 32&#215;32 Avataren kannte, und bei der die Bezeichnung „soziales Netz“ Bedeutung gewinnt.“ Bei <em><a href="http://www.puntogeek.com/2008/08/21/global-voices-en-dia-de-weblogs/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.puntogeek.com');">PuntoGeek</a></em> [es] kommt auch das Thema Global Voices auf, und der Beitrag wurde sogar gefilmt [es].</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eH0u7ifMIEs&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/eH0u7ifMIEs&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="MsoNormal">Über die Veranstaltung schreiben auch <a href="http://www.lapropaladora.com/2008/08/21/dia-de-webloggers/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.lapropaladora.com');"><em>La Propaladora</em></a> [es] und <a href="http://tutiday.blogspot.com/2008/08/da-de-weblogs.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/tutiday.blogspot.com');"><em>Tutiday</em></a> [es]. Bei Blocky [es] gibt es eine Zusammenfassung der „<a href="http://blocly.com/internet/las-frases-del-dia-de-weblogs-3-0-con-fotos-y-video/gmx-niv80-con510.htm" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blocly.com');">schlimmsten Sätze</a>“. Ich selbst habe auch direkt von der Veranstaltung gebloggt, die Einträge sind bei <a href="http://infoxicados.com/2008/08/20/dia-de-weblogs-cobertura-en-vivo/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/infoxicados.com');">Infoxicados</a> [es] erschienen.</p>
<p class="MsoNormal">Viele weitere Termine in Argentinien, die mit Blogs oder dem Web 2.0 in Zusammenhang stehen, wurden für den Rest des Jahres angekündigt. In Buenos Aires: <a href="http://www.wemediabuenosaires.org/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.wemediabuenosaires.org');">WeMedia</a>, Barcamp und <a href="http://www.startmeupargentina.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.startmeupargentina.com');">StartMeUp</a>. Es wird auch regionale Versionen des Weblog-Tags geben in <a href="http://mdqblogday.wordpress.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/mdqblogday.wordpress.com');">Mar del Plata</a> und <a href="http://www.rosarioblogday.com.ar/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.rosarioblogday.com.ar');">Rosario</a>.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Ganz zum Schluss möchten wir noch <a href="http://duttopr.com/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/duttopr.com');">Matías Dutto</a> und den Organisatoren des Events danken, dass sie uns einen Raum geboten habe, über Global Voices Online zu sprechen.</p>
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ägypten: Kampf gegen sexuelle Belästigung</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-kampf-gegen-sexuelle-belastigung/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/24/agypten-kampf-gegen-sexuelle-belastigung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine nationale Kampagne gegen sexuelle Belästigung sorgt derzeit für Aufsehen. Faith von Muslimah Media Watch spricht über eine neue Kampagne, Respect Yourself, die gegen die sexuelle Belästigung auf Kairos Straßen angehen soll.
Sie sagt:
Sexuelle Belästigung ist ein Problem, dass Frauen in allen Gesellschaften betrifft. Die muslimischen Gesellschaften sind da keine Ausnahme. Wo es ein Patriarchat gibt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine nationale Kampagne gegen sexuelle Belästigung sorgt derzeit für Aufsehen. Faith von <em><a href="http://muslimahmediawatch.blogspot.com/2008/08/taking-down-sexual-harassment.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/muslimahmediawatch.blogspot.com');">Muslimah Media Watch</a></em> spricht über eine neue Kampagne, Respect Yourself, die gegen die sexuelle Belästigung auf Kairos Straßen angehen soll.</p>
<p>Sie sagt:</p>
<blockquote><p>Sexuelle Belästigung ist ein Problem, dass Frauen in allen Gesellschaften betrifft. Die muslimischen Gesellschaften sind da keine Ausnahme. Wo es ein Patriarchat gibt, da gibt es auch sexuelle Belästigung. In allen Gesellschaften, den muslimischen und den anderen, waren immer die Frauen <img class="alignright" style="float: right;" src="http://latimesblogs.latimes.com/photos/uncategorized/2008/08/04/poster_2.jpg" alt="" width="289" height="240" />für die „Lösung&#8221; dieses Problems zuständig. „Zeih dich nicht aufreizend an, flirte nicht, bleibe nicht alleine draußen etc.&#8221; Sogar an meiner Alma Mater hängen die Plakate zur Bekämpfung von Vergewaltigung und Belästigung nur in den Waschräumen der Frauen, und sie thematisieren das Verhalten der Frauen, statt dem der Männer. Die Los Angeles Times hat kürzlich über eine Gruppe berichtet (siehe Bild rechts), die in Ägypten einen anderen Ansatz suchen. Diese Gruppe von Freiwilligen wird von dem ägyptischen Jugendmagazin Kelmetna gesponsert. Eine ihrer großartigen Ideen ist, sich auf die Rolle der Männer in der Vermeidung von sexueller Belästigung zu konzentrieren. Der Slogan von einer Kampagne der Gruppe ist: „Respect Yourself: Ägypten hat noch echte Männer&#8221;. Ich liebe diesen Slogan aus zwei Gründen. Erstens: Er kratzt an einem wichtigen Element des traditionellen Verständnisses von Männlichkeit: Der sexuellen Macht über Frauen. Frauen zu belästigen ist kein Zeichen von Männlichkeit. Es ist ein Zeichen für Feigheit. Es ist toll, dass Muslime das langsam versehen.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Zweitens: Ich liebe diesen Slogan auch, weil er die Verantwortung für sexuelle Belästigung wieder beim Mann sucht. Zu lange wurde die Schuld auf die Frauen geschoben. „Echte Männer&#8221; übernehmen die Verantwortung, Frauen mit Respekt zu behandeln, achten die sexuelle Selbstbestimmung - und sie setzen sich auch dafür ein, dass andere Männer sich an diese Regeln halten. Deshalb will die Kampagne auch nicht nur Männer davon abbringen, Frauen zu belästigen, sie sollen auch andere Männer davon abhalten. Das ist besonders wichtig, weil sexuelle Belästigung in Ägypten oft in der Öffentlichkeit stattfindet.</p>
<p>Dieser Ansatz stellt sich auch gegen die Auffassung, Frauen könnten über ihre Kleidung verhindern, dass sie belästigt werden. Der Artikel in der Los Angeles Times zitiert eine Umfrage unter ägyptischen Frauen, in der 83% angaben, sie werden verbal und sexuell belästigt. 70% von ihnen trugen Schleier. Nour Hussein, die eine freiwillige Aktivistin in der Gruppe ist und einen Hijab trägt, stieß auf die Gruppe, nachdem sie sexuell belästigt worden war. Sie spricht über ihre Erlebnisse: „Das war vor einem Monat. Ich fühle mich sehr unsicher, und das trieb mich an, die Kampagne zu unterstützen. Ich hatte von Belästigungen gehört, aber dachte, dass würde nur unverschleierten Frauen passieren; ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass mir so etwas passieren könnte.&#8221; Geschichten wie die von Nour bestätigen die Aussage der Kampagne: Belästigung ist nicht die Schuld von Frauen, sondern der Männer. Dies anzuerkennen, ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer Gesellschaft ohne sexuelle Belästigung.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Saudi Arabien: Geht es auch ohne Dienstmädchen?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/16/saudi-arabien-geht-es-auch-ohne-dienstmadchen/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/16/saudi-arabien-geht-es-auch-ohne-dienstmadchen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 13:53:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitskräfte]]></category>

		<category><![CDATA[Ideen]]></category>

		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

		<category><![CDATA[Nahost &amp; Nordafrika]]></category>

		<category><![CDATA[Saudi Arabia]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Für viele Menschen in der Golf-Region ist es ganz normal, Hausmädchen zu beschäftigen. Ein saudischer Blogger, der auf Hausangestellte verzichtet, wird dafür schwer kritisiert.

Ahmed Baaboud beschriebt die Situation:

“يا أخي جيب لك شغالة و ريح بالك؟، سيبك من البخل الي إنت فيه.. ريح نفسك و زوجتك.. و جيب شغالة، أمورك راح تتحسن”.
ما سبق هو جزء من [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Menschen in der Golf-Region ist es ganz normal, Hausmädchen zu beschäftigen. Ein saudischer Blogger, der auf Hausangestellte verzichtet, wird dafür schwer kritisiert.<br />
<em><br />
<a href="http://abujoori.wordpress.com/2008/07/08/who-is-wrong/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/abujoori.wordpress.com');">Ahmed Baaboud</a></em> beschriebt die Situation:</p>
<blockquote>
<p>“يا أخي جيب لك شغالة و ريح بالك؟، سيبك من البخل الي إنت فيه.. ريح نفسك و زوجتك.. و جيب شغالة، أمورك راح تتحسن”.</p>
<p>ما سبق هو جزء من حوار تكرر كثيراً في الفترة الأخيرة مع أحد زملائي في العمل، هو يرى أنني مخطئ بعدم جلب “شغالة” حتى تساعد زوجتي و تأخذ بالها من بنتي جوري. تفسيري للموضوع هو أن زوجتي لا تعمل و هذا أمر إتفقنا عليه من البداية.. لا عمل ما دام هناك أطفال صغار.. و هى اليوم حامل بالطفل الثاني.. يعني ستظل بعيده عن العمل على الأقل لمدة أربع سنوات قادمة.. و بالتالي مسؤوليات البيت عليها خصوصاً أن البيت ليس كبير و لا يوجد لنا زوار بصورة مكثفة.</p>
<p>&#8220;Mein Bruder, besorge dir einfach ein Dienstmädchen und nimm es gelassen. Sei nicht so negativ, entspann dich und gönne auch deiner Frau Entspannung. Mit einem Dienstmädchen wird alles einfacher.&#8221;<br />
Dieses Gespräch führte ich mit einem Arbeitskollegen. Es hält es für einen Fehler, wenn ich kein Hausmädchen beschäftige um meine Frau zu entlasten und meine Tochter Joori zu versorgen. Ich erklärte, dass meine Frau nicht arbeitet, und dass wir uns in dieser Hinsicht von Anfang an einig waren. Sie wird nicht Arbeiten gehen, solange wir kleine Kinder haben. Im Moment ist sie mit unserem zweiten Kind schwanger. Sie wird also noch mindestens vier Jahre keine Arbeit haben. Solange ist sie für das Haus verantwortlich, zumal das Haus klein ist und wir kaum Gäste haben.</p>
<p>جوري تقارب الثلاثة أعوام.. و هى نشيطة تحب اللعب و الأختلاط بالأطفال كثيراً، يلومني صديقي أعلاه لأنني لا أخذ جوري إلى ميدان اللعب الصغير القريب لمنزلنا، و يقول “يا أخي بس لو تجيب الشغالة حتى تودي البنت للبلاي يارد.. كفاية!”. أرد عليه بأننا نأخذ جوري إلى المسبح الصغير و إلى المكتبة عصر الجمعة حيث تشارك أطفالاً أخرين اللعب و التعلم. أعترف بأنني لا أخذ جوري إلى المسبح يومياً و لا حتى إسبوعياً، و أننا نأخذها إلى المكتبة بمعدل مرة كل إسبوعين.<br />
بالتأكيد إنني مقصر، لكنني لا أعتقد أن الشغالة هى البدي</p>
<p>Joori ist fast drei. Sie ist ein lebhaftes Kind und liebt es, mit anderen Kindern zu spielen. Mein Kollege wirft mir vor, Joori nicht zu den Spielplatz neben dem Haus zu bringen. Er sagt: &#8220;Wenn du ein Hausmädchen einstellst, und sie geht mit dem Kind zum Spielplatz, dann reicht das!&#8221; Ich antworte, wir würden Joori Freitags zum Schwimmbad und zur Bibliothek bringen, wo sie mit anderen Kindern lernt und spielt. Ich gebe zu, dass ich Joori nicht täglich zum Schwimmbad bringe, nicht einmal wöchentlich, und im Schnitt fahren wir alle zwei Wochen zur Bibliothek. Kein Zweifel, dass das ausbaufähig ist, aber ich sehe in einem Dienstmädchen keine Alternative.
</p></blockquote>
<p>Ahmed erklärt seine Motive, und bietet eine Problemlösung:</p>
<blockquote>
<p>عمل البيت أعتقد أنه من مسؤوليات المرأة في البيت ما دامت لا تعمل، خصوصاً حينما يكون البيت صغير و “محندق” و وجود الشغالة فيه سيعني إنعدام أي خصوصية لنا.. في بيتنا!.<br />
نفس الشئ ينطبق على جوري .. هل من العقل أو المنطق أو تحمل المسؤولية أن أحضر شغالة حتى تقوم بالنيابة عني بأمور أعتقد أنها من أساسيات مسؤوليات الوالدين!.<br />
قد يكون الحل في تنظيم الوقت بصورة أفضل، مثلاً إغلاق التلفاز في البيت يومياً بين الخامسة و الثامنة مساءً، و عمل جدول للنشاطات العائلية المشتركة، و أن أساهم فعلياً في عمل البيت حتى و لو في أمور بسيطة يمكن لي القيام بها بسهولة .. أو أي شئ أخر.. و لكن لا للشغالة ( على الأقل في الظروف الحالية)!.<br />
أتسأل… هل أنا غلطان؟!</p>
<p>Wenn eine Frau nicht arbeitet und das Haus klein ist, sollte sie sich meiner Meinung nach um dien Haushalt kümmern. Auf so kleinem Raum ein Hausmädchen zu haben, würde bedeuteten, dass wir keine Privatsphäre mehr hätten - in unseren eigenen vier Wänden! Das Gleiche gilt für Joori. Ist es denn wirklich logisch und verantwortungsvoll ein Dienstmädchen für das Kind zu beschaffen, obwohl ich das für eine wesentliche Aufgabe der Eltern halte? Die Lösung könnte ein, die Zeit besser zu nutzen, etwa zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr den Fernseher abzuschalten, einen Stundenplan für gemeinsame Familienaktivitäten zu erstellen oder indem ich Hausarbeit übernehme &#8230; oder sonstwas &#8230; auf jeden Fall bin ich unter diesem Umständen gegen ein Dienstmädchen. Liege ich falsch?</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Saudi Arabien: Sind die Blogs zu leise?</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/15/saudi-arabien-sind-die-blogs-zu-leise/</link>
		<comments>http://de.globalvoicesonline.org/2008/08/15/saudi-arabien-sind-die-blogs-zu-leise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 18:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Arabisch]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Saudi Arabia]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://de.globalvoicesonline.org/?p=419</guid>
		<description><![CDATA[Saudi Arabien hat eine große und aktive Blogosphäre, in der die unterschiedlichsten Ansichten aufeinandertreffen - auch solche, die in den Medien des Landes nicht geäußert werden dürfen. Aber kann das Bloggen wirklich die saudische Gesellschaft verändern? Ein Blogger hat sich mit dieser Frage befasst.
Abu Lara glaubt, dass Bloggen Saudi Arabien bewegen kann.:
أتساءل أحياناً الى أين [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Saudi Arabien hat eine große und aktive Blogosphäre, in der die unterschiedlichsten Ansichten <a href="http://americanbedu.com/2008/05/23/blogging-in-saudi-arabia/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/americanbedu.com');">aufeinandertreffen</a> - auch solche, die in den Medien des Landes nicht geäußert werden dürfen. Aber kann das Bloggen wirklich die saudische Gesellschaft verändern? Ein Blogger hat sich mit dieser Frage befasst.</p>
<p>Abu Lara glaubt, dass Bloggen <a href="http://abulara.wordpress.com/2008/08/08/tadwn/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/abulara.wordpress.com');">Saudi Arabien</a> bewegen kann.:</p>
<blockquote><p>أتساءل أحياناً الى أين يمكن أن يصل التدوين السعودي ؟؟<br />
بل مانريده من التدوين ؟؟؟<br />
بل ما هو المطلوب منا كمدونيين تجاه وطننا ومجتمعنا ؟؟<br />
فالتدوين تقنية يجب علينا توظيفها لحل مشاكلنا وتحقيق مصالحنا وهذا ما اعتقده<br />
Manchmal frage ich mich, welches Potential die saudische Blogosphäre hat. Was für Erwartungen haben wir eigentlich? Welche Anforderungen stellt unser Land und unsere Gesellschaft an uns Blogger? Ich glaube, die Technologie muss genutzt werden, um unsere Probleme zu lösen und die Ziele zu erreichen.</p>
<p>اما مع مانجده ومانراه في مدوناتنا من<br />
-مواضيع لا تهم الشريحه الاكبر من المجتمع<br />
-ما يسمى بالشليله بين المدونيين<br />
-مدون معروف + موضوع شخصي أو عادي = عدد زوار أكبر وتعليقات أكثر<br />
-مدون مبتدىء + موضوع قوي ومهم = عدد زوار اقل ولا وجود للتعليقات<br />
-بوستات كثيره والفائده بوست واحد فقط<br />
-عدم التخصص في التدوين الا نماذج معينة<br />
-كثير من التعليقات تكون من المدونيين انفسهم فلا وجود للقراء من خارج التدوين فهذا يدل على الانتشار البسيط للتدوي</p>
<p>Aber was sehen wir tatsächlich in den Blogs?<br />
- Themen, die für die meisten Menschen uninteressant sind<br />
- &#8220;Rudelbildung&#8221; unter den Bloggern.<br />
- Ein bekannter Blogger + persönliche oder gewöhnliche Beiträge = Viele Leser und Kommentare<br />
- Ein neuer Blogger + ein wichtiges Thema = Wenige Leser, keine Kommentare.<br />
- Viele Beiträge, von denen die meisten überflüssig sind.<br />
- Keine Spezialisierung beim Bloggen (nur wenige Ausnahmen).<br />
- Viele Kommentare kommen von anderen Bloggern, es gibt keine Leser außerhalb der Szene, die Reichweite ist begrenzt.</p>
<p>فاعتقد اننا لم نصل من الحرفيه ما يجعلنا نكون صوتنا لمجتمعنا ولا امتداداً لإعلامنا<br />
مع ملاحظة أن هناك من المدونيين بيننا من يفوق في كتاباته اكبر الكتاب في العالم العربي<br />
ولكن يجب ان لا يقف عليهم التدوين فقط<br />
بل يجب علينا ان نشاركهم ونرتقي بانفسنا وبتدويناتنا<br />
لنكسب ثقة الاعلام والمجتمع<br />
بعدها<br />
يصبح التدوين السعودي مؤثر كما هو التدوين في اكثر الدول المتقدمة<br />
فللعلم ان التدوين العربي لم يصل الى المواقع العشره الاولى في لغات التدوييين<br />
فكيف به التدوين السعودي بين التدوينات العربية إذا ؟؟؟<br />
ماذا ينقصنا كتدوين سعودي لنصل الى الاعلام بشكل رسمي ومعترف فيه ؟؟؟</p>
<p>Ich glaube nicht, dass wir professionell genug sind, um eine Stimme der Gesellschaft zu werden und nicht mehr eine Erweiterung der Medien zu sein. Ich muss hinzufügen, dass die Schreibe von einigen unserer Blogger die der größten arabischen Autoren in den Schatten stellt. Aber wir sollten ihnen ein bisschen von der Arbeit abnehmen. Wir sollten einsteigen, uns selbst und unsere Beiträge verbessern. Wir sollten das Vertrauen der Medien und der Gesellschaft gewinnen, denn dann&#8230;<br />
würden die saudischen Blogs so effektiv werden wie die in besser entwickelten Ländern. Wir sollten uns im klaren darüber sein, dass das Arabische nicht zu den Top-10 Blog-Sprachen gehört. Und wie steht es um die saudischen Blogs im Vergleich zu anderen arabischen Blogosphären? Was brauchen wir, um die Medien auf einem anerkannten Weg zu erreichen?</p></blockquote>
<p>Der bekannte Blogger <a href="http://www.mashi97.com" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.mashi97.com');">Maashi Sahh</a> kommentierte Abu Laras Artikel als erster, und stimmte der Analyse nicht zu:</p>
<blockquote><p>أعذرني يا أبو لارا ولكن أجد بأنك ماذكرت مجرد انطباعات رسمتها في مخيلتك لا تشكل واقعاً للتدوين السعودي..<br />
بالعكس أجد أن التدوين السعودي تتطور بشكل كبير وأصبح محط للأنظار وبصورة أكبر بعد اعتقال فؤاد ووفاة هديل أثبت التدوين مدى قوته ، بل أن دول عربية سبقت السعودية وتقدمت في تدوينها اصبح بعض رواد التدوين هناك يشيد بالتدوين السعودي ويضرب به المثل..</p>
<p>قد اتفق بوجود بعض السلبيات وخاصة في 2008 مقارنة ب2007 وأتوقع بأن السبب يعود للإنتشار الكبير في التدوين ولهذا فسيوجد حتماً من لايفهم أو يستوعب قدرة التدوين على التأثير وصنع القرار والمساهمة في التغيير الإيجابي.</p>
<p>Entschuldige, Abu Lara, aber ich denke, deine Äußerungen haben nichts mit der saudischen Realität zu tun&#8230;<br />
Ganz im Gegenteil, ich finde die saudischen Blogs haben sich dramatisch entwickelt und genießen eine gewisse Aufmerksamkeit, umso mehr, nachdem die Inhaftierung von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/05/arabeyes-freedom-for-fouad-al-farhan/">Fouad</a> und der Tod von <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2008/05/19/arabeyes-mourning-for-hadeel/">Hadeel</a> die Macht der Blogs bewiesen haben. Tatsächlich gab es arabische Länder, deren Blogs besser entwickelt waren als die saudischen, deren Pioniere die saudischen Blogs als Modell nutzen. Es hat wirklich einige Schattenseiten geben, gerade im Vergleich zu 2007. Ich mache dafür die Fruchtbarkeit der Blogs verantwortlich - unvermeidbar versteht nicht jeder die Möglichkeit der Blogs, Entscheidungen zu Beeinflussen und zu einer positiven Veränderung beizutragen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Serbien: Blogger sprechen über Festnahme von Radovan Karadžić</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/22/serbien-blogger-sprechen-uber-festnahme-von-radovan-karadzic/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 22:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Aktuelle Meldungen]]></category>

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		<category><![CDATA[Serbian]]></category>

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		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wenige Tage nach dem 13. Jahrestag des Massakers von Srebrenica, bei dem über 7000 Menschen, die meisten von ihnen muslimische Zivilisten, ermordet wurden, ist der frühere Präsident der Republika Srpska Radovan Karadžić festgenommen worden.
In der Nacht vom 21. auf den 22 Juli meldeten führende internationale Medien und die serbische Presse die Verhaftung.
Viele serbische Blogger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Tage nach dem 13. Jahrestag des Massakers von Srebrenica, bei dem über 7000 Menschen, die meisten von ihnen muslimische Zivilisten, ermordet wurden, ist der frühere Präsident der Republika Srpska <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Radovan_Karad%C5%BEi%C4%87" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Radovan Karadžić</a> festgenommen worden.</p>
<p>In der Nacht vom 21. auf den 22 Juli meldeten führende internationale Medien und die serbische Presse die Verhaftung.</p>
<p>Viele serbische Blogger waren überrascht. Es folgen einige der ersten Reaktionen.</p>
<p>Co von <em>SLIKE I DOGADJAJI</em> <a href="http://slikeinovosti.blogspot.com/2008/07/uhapsen-radovan-karadzic.html" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/slikeinovosti.blogspot.com');">schreibt</a> in seinem Blog (SRP):</p>
<blockquote><p>Während ich an einem Bericht über meinen Portland-Besuch arbeitete, erfuhr ich von der Festnahme Radovan Karadžićs. Ich konnte es gar nicht glauben, aber es steht überall. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Hugh Griffiths, ein Blogger von B92, <a href="http://blog.b92.net/text/3442/Radovan%20Karadzic%27s%20bad%20hair%20day/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/blog.b92.net');">schreibt</a> auf Englisch:</p>
<blockquote><p>Viele von uns hätten nie gedacht, dass sie den Tag erleben würden. Den Tag, an dem die unheilige Dreifaltigkeit von Geheimpolizei, den Verbrechern und den Priestern, die dich geschützt hatten, eine dauerhafte Freiheit bis zum letzten Tag schaffen würden. Zu unserem Glück liegen manchmal sogar die Pessimisten falsch. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Dynhysbys von <em>A K U L T U R A</em> <a href="http://akultura.wordpress.com/2008/07/22/uhapsen-radovan-karadzic/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/akultura.wordpress.com');">freut</a> sich über die Nachricht (SPR):</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Ich bin froh, den diese Regierung ist bereit und motiviert die Probleme anzugehen, die Serbien an die Hölle der 90er bindet. [&#8230;]</p></blockquote>
<p>Misha <a href="http://misha.blog.co.yu/blog/misha" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/misha.blog.co.yu');">kritisiert</a> im <em>Doctor</em> Blog den Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/International_Criminal_Tribunal_for_the_former_Yugoslavia" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">ICTY</a>). Doch obwohl er nicht an die Gerechtigkeit dieser Institution glaubt, so liebt er trotzdem Serbien mehr als Radovan Karadzic:</p>
<blockquote><p>[&#8230;] Egal, wie die Glaubwürdigkeit des Tribunals durch die Freisprüche für Verbrecher wie [<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ramush_Haradinaj" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Rasmus Haradinaji</a>] und [<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Naser_Ori%C4%87" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Naser Oric</a>] gelitten hat, und egal wie unschuldig Radovan Karadzic war (wird Gott ihm wohl beim Nachweisen helfen?) Serbien kommt für mich immer an erster Stelle. [&#8230;]</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Nicaragua: Open Source in Behörden</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/nicaragua-open-source-in-behorden/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 16:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Cyberaktivisten]]></category>

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		<category><![CDATA[Internet &#038; Telecoms]]></category>

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		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Territorio Liberado&#8221; oder &#8216;befreites Land&#39; ist ein Begriff, der in den 1970ern geboren wurde, für Regionen oder Städte, in denen die Diktatur oder Regioerung von Anatasio Somoza ein Ende gefunden hatte. Heute sprechen örtliche Linux- und Open-Source-Gruppen über eine neue Art der Freiheit: Die Freiheit, eigene Software und Technologie zu schaffen, ohne sich an restriktive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Territorio Liberado&#8221; oder &#8216;befreites Land&#39; ist ein Begriff, der in den 1970ern geboren wurde, für Regionen oder Städte, in denen die Diktatur oder Regioerung von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anastasio_Somoza_Garc%C3%ADa" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Anatasio Somoza</a> ein Ende gefunden hatte. Heute sprechen örtliche Linux- und Open-Source-Gruppen über eine neue Art der Freiheit: Die Freiheit, eigene Software und Technologie zu schaffen, ohne sich an restriktive Lizenzen oder hohe Kosten.</p>
<p>Der Blogger LEOGG hat mit öffentlichen Einrichtungen zusammengearbeitet, um die Vorteile dieser Technologien voll auszunutzen und sie effizienter zu machen. In seinem Arikel &#8220;<a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/leogg.wordpress.com');">Nicaragua Libre</a>&#8221; (Freies Nicaragua), erklärt <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/leogg.wordpress.com');">LEOGG</a>, wie sie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jalapa%2C_Nueva_Segovia" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/en.wikipedia.org');">Jalapa</a> - eine ländliche Stadt nahe der Grenze zu Honduras im Norden des Landes - helfen konnten, Linux-Software zu entwickeln und zu nutzen.</p>
<blockquote><p>Es gibt dort zwei spannende Ubuntu-Projekte. Das Erste ist die digitalisierung von Tausenden Akten mittels Ubuntu Hardy und XSane. 15 Computer arbeiten nur mit dieser einen Aufgabe.</p>
<p>Das zweite Projekt<br />
umfasst 12 Kassierer-Stationen und eine selbstgemachte Software für die Annahme von Zahlungen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-46753" title="caja1" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/caja1.jpg" alt="" /></p>
<p>Zusätzlich werden gerade in anderen Departments 50 Rechner im Rahmen des Migration Project auf Linux umgerüstet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-46754" title="digita2" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2008/07/digita2.jpg" alt="" /></p>
<p>Das Coolste an all dem ist, dass die Behörde <a href="http://www.ubuntu.org.ni/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.ubuntu.org.ni');">uns</a> um Hilfe gebeten hat - und nun sind drei von uns Vollzeit-Mitarbeiter, die Ubuntu-Support leisten.</p></blockquote>
<p>Die Fotos in diesem Artikel sind von LEOGG und stehen unter einer Creative Commons Lizenz. Mehr Bilder gibt es auf seinem <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/04/nicaragua-libre/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/leogg.wordpress.com');">Blog</a>.</p>
<p>Die &#8220;ComuNIdad&#8221; kümmert sich nicht nur um ländliche Regionen oder die Regierung. LEOGG stellt fest, sie werden langsam zum Teil des <a href="http://leogg.wordpress.com/2008/07/05/going-mainstream/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/leogg.wordpress.com');">Mainstreams</a>.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.canal2.com.ni/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.canal2.com.ni');">Canal 2</a>, Größter TV-Sender in Nicaragua, wird ab dem 15. Juli ein wöchentliches Technologie-Magazin senden.</p>
<p>Der Produzent der Show ist &#8230; ja, ihr ahnt es &#8230; unsere lokale LUG (Linux User Group).</p></blockquote>
<p>Die LUG von Nicaragua koordiniert Linuxnutzer verschiedener Distributionen und Disziplinen - darunter Entwickler für Ubuntu, SUSE, Mandriva etc.. Ihre Website ist <a href="http://www.liinux.org.ni/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.liinux.org.ni');">Linux.org.ni</a>.</p>
<p>Im <a href="http://wiki.ubuntu.com/NicaraguanTeam/Prensa" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wiki.ubuntu.com');">Pressearchiv</a> gibt es mehr Informationen zu der Arbeit der Gruppe.</p>
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		<title>Marokko: Die Wahrheit über Prostitution</title>
		<link>http://de.globalvoicesonline.org/2008/07/20/marokko-die-wahrheit-uber-prostitution/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 14:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Clemens Harten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Gender]]></category>

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		<category><![CDATA[Marokko]]></category>

		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Marokko steht in dem Ruf, dass es dort besonders viel Prostitution gäbe. Auch wenn die Aussagen mancher aus den Golf-Staaten übertrieben sind: In Marokko, das mit der doppelten Herausforderung von Armut und Massentourismus umgehen muss, beheimatet viele junge Frauen, die einen Ausweg suchen. Während manche zum studieren und arbeiten das Land verlassen, versuchen es andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marokko steht in dem Ruf, dass es dort besonders viel Prostitution gäbe. Auch wenn die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/09/arabeyes-moroccan-blogger-lashes-out-at-gulf-arabs/">Aussagen</a> mancher aus den Golf-Staaten übertrieben sind: In Marokko, das mit der doppelten Herausforderung von Armut und Massentourismus umgehen muss, beheimatet viele junge Frauen, die einen Ausweg suchen. Während manche zum studieren und arbeiten das Land verlassen, versuchen es andere mit Prostitution. Viele arbeiten in kleineren marokkanischen Städten, ihre Zuhälter sind meist ebenfalls Marokkaner. Manche geraten aber auch in die Fänge der großen, bedauerlichen Sex-Tourismus Industrie, die jährlich zu einigen <a href="http://www.magharebia.com/cocoon/awi/xhtml1/en_GB/features/awi/features/2007/12/28/feature-01" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.magharebia.com');">Prozessen</a> führt. Wieder andere gehen zum Arbeiten in die <a href="http://www.globalvoicesonline.org/2007/10/10/morocco-looking-inward-looking-outward/">reichen Golf-Staaten</a> - manche werden Friseure oder Animateure, aber einige landen auch - gewollt oder nicht - in der Prostitution.</p>
<p>Eines der Phänomene in Marokko ist das der studierenden Prostituierten. Der Blogger <em>Words For Change</em> hat einen <a href="http://wordsforchange.wordpress.com/2008/07/01/the-educated-prostitute/" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/wordsforchange.wordpress.com');">hervorragenden Artikel</a> geschrieben über die jungen Frauen vom Land, die sich plötzlich in den großen Städten der Universitäten wiederfinden und als Prostituierte enden. Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>In den Schlafsälen der Mädchen lernte Aïcha, wie man sich kleidet, wie man Make-Up aufsetzt und wie eine Frau spricht.<br />
Und es waren auch die Schlafsäle der Universität, in denen sie verleitet wurde, sich ein bisschen Taschengeld für die schönen Kleider zu verdienen, in denen sie wie ein Stadt-Mädchen aussah. Der erste Schritt in den Abgrund waren anonyme Treffen mit älteren Männern, die sie in gute Restaurants einluden und ihr halfen, ihren Charm und ihre Weiblichkeit zu entdecken. Es war der Todesstoß, als sie verstand, dass sie die wenigen Rechnungen für ihren späten Jungendtraum mit ihrem Körper bezahlen musste.</p>
<p>Nachdem Aïcha ihren Abschluss gemacht hatte, viel es ihr schwer ihr gut bezahltes Nachtleben aufzugeben für einen furchtbaren Bürojob, oder die Lichter der großen Stadt für ein kleines Haus in Lhajeb zurückzulassen. Mit verbitterter Stimme erzählte sie mir: &#8220;Als ich studierte, wollte ich mir nur Taschengeld verdienen. Ich merkte nicht, dass ich eine Prostituierte war, bis es nach dem Abschluss meine einzige Beschäftigung wurde&#8221;. Aïcha lebt noch immer in der Stadt als Prostituierte, um Geld an ihre Familie zu schicken und die Rechnungen zu bezahlen. Ihre Bildung und Schönheit lassen reiche und bekannte Personen von der ganzen Welt sie für ihre Dienste bezahlen.</p></blockquote>
<p><em>Thejoker</em> <a href="http://www.thisisby.us/index.php/content/prostitution_in_morocco_a_real_calamity" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview ('/outbound/www.thisisby.us');">schrieb</a> vor kurzem darüber, wie Prostituierte in Marokko aussehen - ganz gewöhnlich!</p>
<blockquote><p>Es gibt Prostituierte, denen genügt ein einziges Wort und sie werden dich in ein Gespräch verwickeln. Viele dieser Mädchen studieren, habe eine arme Familie und machen den Job aus Geldnot. Einmal habe ich ein Mädchen gesehen, sehr jung, die auf mich wie eine Jungfrau wirkte. Sie hatte Angst, jemand würde sie ansprechen - als dann schließlich jemand auf sie zuging, war sie ganz angespannt. Es ist wirklich eine Schande, was man auf den Straßen von Casablanca sieht. Manche Marokkaner sagen, wenn eine Frau ihren Schleier nicht trägt, kann man sich sicher sein, dass sie eine Prostituierte ist. Hier ist es nicht wie in Europa, wo die Prostituierten vom Recht anerkannt sind. Im Schmelztiegel Marokko kann man nicht wissen, wer eine Prostituierte ist, und wer nicht. Ich vermute, dass es auch Mädchen gibt, die Jeans und westliche Klamotten tragen und sich nicht prostituieren - aber jeder muss suchen, bevor er die wahre Liebe findet.</p></blockquote>
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